Think global, act local.
Für Pfadfinder ein Lebensgefühl.

Think global, act local. Für Pfadfinder ein Lebensgefühl.
Eine Idee hat die Welt erobert. Nach 100 Jahren gibt es Pfadfinder und Pfadfinderinnen in beinahe allen Ländern dieser Erde, in allen Kulturen. Ohne sie wäre die Welt ein Stück ärmer. John F. Kennedy und Bill Gates, Steven Spielberg und Paul McCartney, Horst Köhler, Hillary Clinton, Harald Schmidt oder Herbert Grönemeyer: sie alle hat die Pfadfinderei geprägt. Und Millionen Menschen mehr. Überall auf der Welt.

Orientierung geben. Werte leben.
In unserer globalisierten Welt fällt jungen Menschen Orientierung immer schwerer. Die Perspektivlosigkeit vieler Jugendlicher wächst. Positive Leitbilder fehlen. Hilfe bei der Lebensgestaltung junger Menschen ist dringlicher denn je. „Die Sehnsucht nach Idealen“, meint beispielsweise die Zeitschrift „chrismon“, sei das Hauptmotiv für den Zulauf, den die Pfadfindergruppen heute in Deutschland haben. Und: „Die Einzel- und Scheidungskinder-Generation wünscht sich Geborgenheit, eine stabile Rangordnung und verlässliche Regeln. Pfadfinder bieten, was ansonsten rar ist: einen Gesamtentwurf fürs Leben.“ Die Süddeutsche Zeitung schreibt: „Bei den Pfadfindern werden Werte vermittelt, die sonst in der Gesellschaft verloren gehen: Solidarität, Freundschaft und das Selbstwertgefühl des Einzelnen.“

Mit anderen Worten:
Pfadfinden heißt, im Meer der Entscheidungsmöglichkeiten einen Kompass zu besitzen. Wäre es nicht schön für unsere Gesellschaft, wenn dies vielen jungen Menschen gelänge?